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Der Judenhass und die "großen Deutschen"
Am Mittwoch, den 9. Juni findet in der Humboldt-Universität zu Berlin eine Diskussionsveranstaltung unter dem Titel Der Judenhass und die "großen Deutschen" statt. Diese Veranstaltung des Antifa/Antira-Referats des AStA der Alice Salomon Hochschule Berlin und der Jugendantifa Berlin beschäftigt sich mit der Tradition des Antisemitismus in der deutschen Geistesgeschichte. Es ist die Abschlussveranstaltung der Reihe "Nazifaschismus - Verfolgte - Widerstand" der Jugendantifa Berlin.

Als Referent wird u. a. Benjamin Ortmeyer von der Goethe-Universität Frankfurt/Main auftreten, der momentan mit seiner Habilitationsschrift "Mythos und Pathos statt Logos und Ethos", zu führenden Erziehungswissenschaftlern in der NS-Zeit, für einiges Aufsehen und Diskussionen um die Umbenennung von Schulen, Plätzen und Straßen gesorgt hat.

An Universitäten, im Feuilleton und darüber hinaus beziehen sich heute noch viele auf "große Deutsche" wie Luther, Kant, Fichte, Hegel, Wagner u. a. Die antisemitischen Passagen oder Denkfiguren in deren Werken werden dabei oft verschwiegen, relativiert oder geleugnet. Auch an der heutigen Humboldt-Universität, die gerade ihr 200jähriges Jubiläum feiert und deren erster gewählter Rektor Johann Gottlieb Fichte war, findet keine systematische Aufarbeitung dieses konstituierenden Kapitels der Universitätsgeschichte statt. Dabei war gerade auch der Antisemitismus der deutschen Intellektuellen vor dem 20. Jahrhundert Bestandteil des geistigen Nährbodens der Nazi-Ideologie, die sich im Mai 1933 bei der Bücherverbrennung auf dem Bebelplatz so symbolträchtig äußerte.

Nico Nussinger, Pressesprecher der Jugendantifa Berlin: "Wir wollen mit unserer Veranstaltung der oft einseitigen Traditionspflege der deutschen Geistesgeschichte auf den Zahn fühlen. Alle reden von den großen Taten der "großen Deutschen", wie Luther oder Kant. Wir reden über ihren Antisemitismus. Dass ihr Antisemitismus nicht das Einzige ist, was sie ausmacht, wissen wir auch. Aber niemand wird aus unserer Veranstaltung gehen, ohne zu wissen, dass diese Männer große Vorurteile gegen Juden hatten, oftmals von einem regelrechten Judenhass getrieben wurden. Aber auch heute ist der Antisemitismus natürlich nicht verschwunden. Wir machen unsere Veranstaltung also nicht aus akademischem Spaß, sondern um in der Lage zu sein, aktuelle nationalistische und antisemitische Argumentationen durchschauen und bekämpfen zu können."

Diskussionsveranstaltung: Der Judenhass und die "großen Deutschen"
mit Dr. habil. Benjamin Ortmeyer von der Goethe-Universität Frankfurt/Main

Mittwoch, 9. Juni 2010, 19 Uhr, Humboldt-Universität
Unter den Linden 6, U/S Friedrichstraße
Westflügel, Raum 1070

Eine Veranstaltung des Antifa/Antira-Referats des AStA der ASH und der Jugendantifa Berlin
Los jetzt Soli!
Erst einmal ein riesiges Dankeschön an euch alle, die ihr den Aufmarsch der bekackten Nazis am letzten Samstag so erfolgreich blockiert habt. Ihr wart super, auch deswegen, weil ihr trotz des langen Vormittags noch abends so zahlreich auf der 18 Uhr-Demo erschienen seid. Da es nun aber leider, wie jedes Jahr, zu zahlreichen Festnahmen gekommen ist, an welche nahezu immer weitergehende Repression gekoppelt sind, ist es nötig, die Betroffenen nun nicht alleine zu lassen.

Daher rufen wir euch dazu auf, am Freitag, dem 07. Mai ab 22 Uhr nach Kreuzberg ins Rauchhaus (Mariannenplatz 1a / S-Bhf. Ostbahnhof) zur "LOS JETZT SOLI"-Party zu kommen. Die Einnahmen gehen an die Gefangenen des 1.Mai. Neben leckeren und gewohnt gut gemischten Cocktails, wartet folgendes Line Up auf euch: Footlose Squad [alltime favorites], simple jim [elektro], DJ Loco [alltime favorites].

Also nix wie hin mit euch, gerade auch, weil am 8. Mai die Antifabrik geschlossen bleibt. Wir sehen uns!

Kundgebung für die Gefangenen vom 1. Mai: 04.05. | 18 Uhr | JVA Moabit

Weitere Infos auf der Seite des Antifaschistischen Jugendbündnisses Berlin (AJBB)

Jugendinfo zum 1. Mai: Download (PDF / 2,99 MB)
Heraus zum 1. Mai
Deutschland erwacht aus seinem "Jahrhundertwinter"-schlaf und offensichtlich sind die eisigen Temperaturen nicht spurlos an uns vorbei gegangen. Das gesellschaftliche (wie auch das Koalitions-) Klima wird rauer und kälter. Die Schulden, die sich unter dem Eis der Finanzkriese gebildet haben, blitzen plötzlich, wie die Böllerreste, unterm Schnee hervor und die Erwerbslosen die zuvor schon an die "nationale Schneefront" gerufen wurden, sollen auch diese bezahlen. Die deutsche Wirtschaft strauchelt und rutscht noch immer und das Streusalz ist alle!

Auf die Straße gegen Nazis...
Nicht nur, weil Nazis stellvertretend für eine mörderische Ideologie stehen, sondern mit ihrer Pseudo-"Kritik" am Kapitalismus den in Deutschland noch immer vorhandenen Antisemitismus und Rassismus nähren, werden wir sie am 1.Mai stoppen. Uns ist es egal, ob dies durch Blockaden oder andere Aktionen geschieht. Dabei werden wir uns auch nicht von den scheiß Bullen aufhalten lassen. Also kommt mit uns allen auf die Straße und zeigt den Nazis, was ihr von ihnen haltet.

...für ein schöneres Leben für alle!
Im Gegensatz zu den Nazis, die Arbeit als "charakter- und wertformend" ansehen, finden wir es scheiße, uns jeden Tag im Job, in der Schule oder in prekären Lebenssituationen rumquälen zu müssen. Der Kapitalismus macht uns täglich zu KonkurentInnen in einer rücksichtslosen Ellenbogengesellschaft. Wir müssen jeden Tag aufs Neue gegen unseren Willen Dinge lernen, die wir nicht brauchen, Arbeiten verrichten, die wir nicht wollen, für Leute schuften, die wir nicht mögen und uns einem System beugen, dass sich nicht nach unseren Bedürfnissen richtet, sondern nur nach Profiten für Wenige strebt.

Wer in diesem System nicht funktioniert, wird aussortiert und stigmatisiert. Wir wollen ein schönes Leben, welches uns dieses Konkurrenzsystem jedoch nicht bieten kann. Deshalb gibt es für uns nur eine logische Konsequenz: Die soziale Revolution!

Wir gehen am 1. Mai nicht auf die Straße, um Forderungen an den Staat, etwa nach besseren Arbeitsbedingungen, besserer Bildung oder einem polizeilichen Verbot des Naziaufmarsches zu stellen. Wir fordern nichts von diesem Staat und diesem Schweinesystem! Wir gehen auf die Straße, um den Kapitalismus zu überwinden und uns ein schönes Leben zu erkämpfen!

Kommt mit uns am 1. Mai auf die Straße!
Beteiligt euch an den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch!


Aufruf des Antifaschistischen Jugendbündnisses Berlin (AJBB) zum 1. Mai

1. Mai 2010: Den Naziaufmarsch zum Desaster machen!
Weitere Infos unter www.antifa-berlin.de & www.1-mai-nazifrei.tk

Danach heraus zum revolutionären 1. Mai!
18 Uhr - Kottbusser Tor - www.erstermai.nostate.net

Jugendinfo zum 1. Mai: Download (PDF / 2,99 MB)
Auf nach Dresden!
Für den 13. Februar 2010 rufen wir alle AntifaschistInnen auf mit uns nach Dresden zu fahren, um den europaweit größten Aufmarsch von Nazis zu verhindern. Bis zu 7.000 Nazis von NPD und Kameradschaften marschierten in den letzten Jahren aus Anlass der Bombardierung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. Dabei versuchen dieses Ereignis für sich zu instrumentalisieren, indem sie von einem sogenannten "Bombenholocaust am deutschen Volk" sprechen. Eigentliches Ziel ist es jedoch, die deutsche Schuld am Zweiten Weltkrieg und den begangenen Verbrechen zu relativieren. Diesem Opfermythos und der Verdrehung historischer Fakten gilt es entgegenzutreten! Das Antifa-Bündnis No Pasarán ruft zu Massenblockaden gegen den Aufmarsch auf. Die Dresdener Staatsanwaltschaft versucht dieses Vorhaben jedoch zu kriminalisieren [jW]. Kommt deshalb alle nach Dresden! Aus Berlin fahren zahlreiche Busse, Karten gibt es für 10 EUR im Red Stuff (Waldemarstr. 110) oder in der Schwarzen Risse (Kastanienallee 85, Gneisenaustr. 2a).

Infoveranstaltungen zu Dresden in Berlin:
28.01.2010 | 18 Uhr | KATO (direkt U-Bhf. Schlesisches Tor)
10.02.2010 | 19 Uhr | Rosa-Luxemburg-Stiftung (Franz-Mehring-Platz 1)
Hinaus zur Silvio Meier Demo 2009!
Am 21. November 1992 wurde der linke Hausbesetzer Silvio Meier im U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin - Friedrichshain von mehreren Nazis brutal erstochen. Auch heute, 17 Jahren später, stellen Nazis in ganz Deutschland ein mörderisches Bedrohungspotential dar. Übergriffe auf MigrantInnen, Linke und alle anderen, die nicht in ihr faschistisches Weltbild passen, sind tägliche Realität. So wurde im Sommer ein linker Jugendlicher von Nazis an der Frankfurter Allee lebensgefährlich verletzt. Er überlebte nur, weil die Nazis bei dem Versuch eines sogenannten "Bordsteinkicks" scheiterten.

Doch nicht nur die offene, faschistische Gewalt auf der Straße nimmt erschreckende Formen an. In zahlreiche Läden in Berlin werden Naziklamotten, wie Thor Steinar, verkauft. Auch gibt es viele Kneipen in denen sie Nazis ungestört treffen können. Doch auch in den Parlamenten ist die Rechte auf dem Vormarsch. Die NPD konnte zum ersten Mal in Sachsen den Wiedereinzug in einen Landtag feiern und ist in einigen Kleinstädten fast stärkste Kraft geworden. Dies passiert vor dem Hintergrund eines gesamtgesellschaftlichen Rechtsrucks. Rassistische und autoritäre Vorstellungen erfreuen sich in der Gesellschaft immer größerer Beliebtheit.

Das aktive Eintreten dagegen endet für viele Nazigegner oftmals mit staatlicher Repression, Gewalt und Einschüchterung. Naziaufmärsche werden immer wieder von der Polizei ohne Skrupel durchgeprügelt. Doch kein Grund zu resignieren. Immer mehr Menschen schließen sich zusammen und organisieren den Widerstand. Es finden Demos statt, die auf Nazis und ihre Strukturen aufmerksam machen. Naziläden und Treffpunkte wurden zum Teil mit Steinen, Farbflaschen und Rauchbomben angegriffen.

Dem direkten Bedrohungspotential von Nazis und Staat ist man allein hilflos ausgeliefert. Deshalb ist es wichtig sich zusammenzuschließen und Teil des Widerstands zu werden. Zusammen sind wir stark und können etwas verändern. Deshalb wurde die Kampagne "Komm zur Jugendantifa" von der Antifaschistischen Jugendaktion Kreuzberg und der Jugendantifa Berlin (JAB) ins Leben gerufen. Wir wollen antifaschistische Organisation und Vernetzung verantreiben. Wir fordern euch deshalb auf zur jährlich stattfindenden Silvio-Meier-Demonstration zu kommen und den Widerstand auf die Straße zu tragen.

Hinaus zur Silvio Meier Demo 2009!
Allein machen sie dich ein!
Komm zur Jugendantifa!


Infos: www.komm-zur-jugendantifa.tk, www.silviomeier.de.vu

Interview mit "Komm zur Jugendantifa"

Demo: Samstag | 21. November 2009 | 16 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße
Mahnwache: Samstag | 21. November 2009 | 15 Uhr | U-Bhf. Samariter Straße
Party: Samstag | 21. November 2009 | 21 Uhr | K9 / Kinzigstraße 9
Berlin: Nazi-Aufmarsch am Samstag
Neonazis planen am Samstag, 10. Oktober 2009 in Berlin einen Aufmarsch "gegen linken Terror". Sie wollen sich um 12 Uhr am Alexanderplatz (Südeingang) treffen. In der Nacht zum 4.10.09 griffen mehrere unbekannte Personen die Neonazi-Kneipe "Zum Henker" in Berlin-Schöneweide an. Die Rechten stürmten aus dem Lokal. Bei der Flucht der unbekannten Angreifer wurden drei von ihnen verletzt. Die Kneipe gilt zur Zeit als wichtigste Neonazi-Kneipe in Berlin.

Keine Spekulation, Vorverurteilung und Gerüchte zum Angriff auf den "Henker"!

Achtet auf Ankündigungen! Auf die Straße gegen Rechts.
Kein Nazi-Aufmarsch in Dortmund
Für den 5. September 2009 mobilisieren die Dortmunder Neonazis europaweit zum so genannten "nationalen Antikriegstag". Dieser hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Aufmärsche der sich selbst als "Autonome Nationalisten" bezeichnenden Nazis entwickelt.

Antifa-Demo am 5.9.09 in Dortmund: 10 Uhr, Hauptbahnhof
Infos: S5-Bündnis, Dortmund stellt sich quer
GelöbNIX
Am 20. Juli 2009 wird die Bundeswehr wieder zum öffentlichen Gelöbnis vor dem Reichstagsgebäude in Berlin antreten. Nachdem sie im vorigen Jahr noch improvisiert hat, soll das "öffentliche" Gelöbnis an diesem Ort zur Tradition werden Mitte Mai hat sich ein Berliner GelöbNIX-Bündnis gegründet, das derzeit verschiedene Protestaktivitäten vorbereitet.

Mehr Infos: Gelöbnix-Bündnis
Brutaler Naziüberfall
Am frühen Sonntagmorgen verletzten vier Neonazis einen 22jähirgen Neuköllner am S-Bhf. Frankfurter Allee lebensgefährlich. Die vier Täter waren kurz vorher schon aufgefallen als sie eine verbale und tätliche Auseinandersetzung mit zehn Jugendlichen, die alternativ gekleidet waren, suchten. Die Jugendlichen konnten sich wehren und gefahrlos entfernen. Danach pöbelten die Neonazis willkürlich Passanten an, die sich im Gang zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee befanden. Schlugen und traten um sich. Bis sie letztlich in dem 22-jährigen linken Jugendlichen, der auf dem Weg zur S-Bahn war, ihr Opfer fanden. Auf diesen prügelten die vier Männer so lange ein, bis er das Bewusstsein verlor. Einer der Neonazis zog den wehrlosen Neuköllner dann auf den Gehweg, legte ihn mit dem Gesicht nach unten ab und trat mit dem rechten Fuß auf dessen Hinterkopf. Die Berliner Polizei meldete, dass der 22-jährige mit einem Jochbeinbruch, schweren Prellungen und Hirnblutungen in ein Krankenhaus kam. Die Täter wurden festgenommen.

Auf Grund dieses außerordentlich schweren Vorfall wird es am Samstag, den 18. Juli, eine Antifa Demo gegen Nazis im Friedrichshainer Kiez geben. Treffpunkt ist 18 Uhr am Bersarin Platz.

Antifa-Demo: Sa. 18.7.2009 | 18 Uhr | Bersarin Platz

Weitere Infos: Antifa Friedrichshain | Antifa.de
Quake G8 2009 - We are your crisis
Wegen der sich weltweit vertiefenden Finanzkrise sind die Institutionen der "führenden Wirtschaftsnationen" gezwungen, sich neu zu organisieren, und so steht das diesjährige Gipfeltreffen der selbsternannten "Weltleitung" (Italiens Außenminister über die G8) vom 8. bis 10. Juli in Italien ganz im Zeichen dieser Neuordnung. Auch in Berlin wird gegen die Politik der G8 demonstriert.

Mehr Infos: Quake G8 und Gipfelsoli
Demo: 4. Juli 2009| 14.00 Uhr | Oranienplatz, Berlin
Wer nicht feiert hat verloren!
Feiert mit uns den 64. Jahrestag des Sieges über den Faschismus! Wir möchten an die große Leistung der Roten Armee erinnern, die dem von Nazideutschland ausgegangenen Morden ein Ende bereitete. Neben Informations- und Bücherständen, Führungen zum Ehrenmal, einem Kinderprogramm und russischer Küche wird ein deutsch/russisches Kulturprogramm geboten. Auftreten werden Trio Scho?, die Bolschewistische Kurkapelle, Bloody Kalinka, Cosmonautix, und der Internationale Chor Impuls aus Gropiusstadt.

Kommt am 9. Mai 2009 von 13 bis 23 Uhr zum Treptower Park
Puschkinallee, Parkplatz am Rosengarten in der Nähe des sowjetischen Ehrenmals

Weitere Infos: www.9-mai.tk
1. Mai
Berlin erwartet in diesem Jahr ein heißer 1. Mai. Seit Monaten entläd sich die Wut über unsoziale Stadtumstrukturierung, die Folgen der Krise und das Morgenluft witternde Nazipack immer häufiger in direkten Aktionen. Die Repressionsorgane geraten mehr und mehr unter Zugzwang, da sie kaum Ermittlungsergebnisse vorweisen können und blicken besorgt auf die Ereignisse rund um den Kampftag der Arbeiter in Berlin.

In diesem Jahr ist aber nicht nur die traditionelle revolutionäre 1.Mai Demonstration geplant, sondern es wird auch für den Vormittag zu Antifa Aktionen in Köpenick, wo die NPD ein Fest vor ihrer Bundesparteizentrale plant, mobilisiert.

10 Uhr - Antifa Aktionen - S-Bhf Köpenick
18 Uhr - Revolutionäre 1.Mai Demo - U-Bhf Kottbusser Tor
Wir zahlen nicht für eure Krise
Die Krise kommt 2009 im Alltag vieler Menschen an. Sie hat viele Gesichter: Armut, Hunger, Klimakatastrophe, Kriege um den Zugang zu Rohstoffen, Finanzmarkt-Crash und Wirtschaftskrise. Ihre Ursache lässt sich aber nicht nur mit fehlenden Regeln für Banken begründen - die Krise heisst Kapitalismus. Schließlich sind Krisen keine Ausnahmen, sondern ganz wesentliche Bestandteile kapitalistischer Entwicklung. Deshalb kann die Privatisierung von Gewinnen und die Sozialisierung von Verlusten auch keine angemessene Antwort sein. Das Problem muß an der Wurzel gepackt werden. Kapitalismus abschaffen!
Aus diesem Grund findet am 28. März ein globaler Aktionstag unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise" statt. Auch in Berlin wird es in diesem Rahmen eine Demonstration mit einem linksradikalen Block geben.

Weitere Infos unter www.kapitalismuskrise.org und 28maerz.de

Demo: 28. März, 12 Uhr, Rotes Rathaus Berlin
Make NATO History
April 2009 - zeitnah zur "Sicherheitskonferenz" wollen sich die Kriegstreiber der NATO-Staaten in Strasbourg/Baden-Baden versammeln, um den 60. Geburtstag der NATO auf einem Frühjahrstreffen zu begehen. 60 Jahre mörderische Politik - das ist für sie ein Anlass sich auf die Schultern zu klopfen. Aus ganz Europa mobilisieren linksradikale Gruppen zu einem Antikapitalistischen Block auf der Großdemonstration am 4. April 2009 in Strasbourg und zu Blockaden. Auch aus Berlin und anderen Städten in Deutschland werden Busse zu den Protesten gegen den Gipfel fahren.

Infos: No-Nato.de | No-To-NATO.org | Interventionistische Linke
NPD-Landesparteitag verhindern!
Die Berliner NPD will am 14. März (Samstag) ihren Landesparteitag im Seniorenheim Gallwitzalle 53 in Lankwitz (Steglitz-Zehlendorf) durchführen. Nach der "Porno-Affäre" um Gesinne Hennrich (ehemalige Vorsitzende des Kreisverband Marzahn-Hellersdorf) und dem Rücktritt des ehemaligen Vorsitzenden des Kreisverbandes 3 (Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf) hat die Berliner NPD einen erfolgreichen Parteitag mehr als nötig. Sorgen wir dafür, dass daraus nichts wird!

Aufruf online lesen oder als Kopiervorlage (PDF) herunterladen. Plakat zum selber Ausdrucken (PDF, DinA4).

14. März, Samstag, morgens (Uhrzeit folgt), Gallwitzallee Ecke Frobenstraße (nahe S-Bhf Lankwitz, S25), Karte der Region

Achtet auf aktuelle Ankündigungen unter www.antifa.de
Kein Naziaufmarsch in Dresden
Am 13. und 14. Februar 2009 wollen wieder tausende Nazis durch Dresden ziehen. Dieser Nazi-Pflichttermin, bei dem vorgeblich den Toten der alliierten Bombardierung Dresdens im Februar 1945 gedacht werden soll, ist der größte Aufmarsch dieser Art in Europa und der letzte regelmäßig stattfindende Großaufmarsch, der den extremen Rechten in der Bundesrepublik verblieben ist. Wir wollen und werden das nicht weiter hinnehmen. Deshalb rufen wir an diesem Wochenende alle AntifaschistInnen auf, gemeinsam mit uns in Dresden zu demonstrieren und mit vielfältigen Aktionen Stärke zu zeigen.

14.02.2009 Demonstration in Dresden

Mehr Infos: dresden1302.noblogs.org
LL-Demo am 11.1.2009 in Berlin
Unter dem Motto Kein Friede mit dem Kapitalismus! rufen wir zur Teilnahme an der traditionellen Demonstration in Gedenken an die beiden Revolutionäre Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht am 11. Januar 2009 in Berlin auf. Die aktuelle Finanzkrise zeigt ein weiteres mal, dass der Kapitalismus überwunden werden muss. Am 10.1.08 findet in Berlin ebenfalls die XIV. Rosa-Luxemburg-Konferenz statt.

LL-Demo - 11.1.2009 | 10 Uhr | Frankfurter Tor
Soli-Party - 10.1.2009 | 21 Uhr | KATO (U-Schlesisches Tor)

Mehr Infos auf www.antifa.de
Naziaufmarsch am 6.12. in Berlin
Seit 2003 marschieren pünktlich zur Weihnachtszeit hunderte Nazis durch Berlin, um für ein sogenanntes "Nationales Jugendzentrum" zu werben. Wenn Neonazis nach "Freiräumen" für die "deutsche Jugend" schreien, propagieren sie doch nur das Konzept der "national befreiten Zone". Wer nicht ins völkische Streichholzschachtel-Weltbild passt, muss Schikanen über sich ergehen lassen und um sein Leben fürchten.
Um dem Treiben der Nazis ein Ende zu bereiten, müssen nicht-rechte und alternative Jugendliche und Jugend-Kulturen unterstützt werden. Jedes unabhängige und linke Jugendzentrum, jedes besetzte Haus und jedes antifaschistische Festival ist ein Stolperstein gegen Nazis. Und wir werden den Neonazis nicht nur am 6. Dezember Steine in den Weg legen! Daher rufen antifaschistische und linksradikale Gruppen dazu auf, den Naziaufmarsch am 6. Dezember 2008 in Berlin zu verhindern! Durch zahlreichen, vielfältigen und lautstarken Widerstand wollen wir gemeinsam die Route der Nazis blockieren. Machen wir den neonazistischen Ausflug zu einem Desaster!

Achtet auf aktuelle Infos unter www.antifa-dezember.de.vu

Freund_in werden auf MySpace unter www.myspace.com/antifa_event
Silvio-Meier-Demo 2008
Aus Anlass des 16. Todestages von Silvio Meier, der 1992 in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, findet am Samstag, 22. November 2008 eine Demonstration in Berlin statt. Wir erinnern an den ermordeten Hausbesetzer und Antifaschisten und wollen gleichzeitig aktuellen Neonazi-Problemen entgegentreten. Aus Trauer wird Wut! Kampf den Naziparteien, dem Rechtsrock und den "Autonomen" Nationalisten!

Mehr Infos unter www.silviomeier.de.vu
Keine Schweigenden Provinzen
Anlässlich der Kommunalwahlen in Brandenburg wollen wir in Königs Wusterhausen Antifaschistische Aktionswochen unter dem Motto "Keine Schweigenden Provinzen" veranstalten. Primäres Ziel ist es den Einzug der NPD in das Stadtparlament zu verhindern und eine linke, antifaschistische Gegenkultur zu etablieren. Deshalb werden wir den Nazis mit verschiedensten Aktionen ihre Dominanz auf der Straße entreißen. Die Aktionswochen sind Teil der landesweiten Kampagne "Keine Stimme den Nazis".

Mehr Infos unter www.keineschweigendenprovinzen.tk

Folgende Veranstaltung sind geplant:

06.09. Skate & Graffiti-Jam
Königs Wusterhausen, Skatepark (Erich-Weinert-Str.), 14 Uhr
Straßenfest mit Live-Musik (Holger Burner/Politischer HipHop, Konny/Liedermacher, Mc Furios/HipHop), Skateshow, Sprühern, Ständen und Kinderbespaßung

12.09. Infoveranstaltung "Der Nazis neue Kleider"
Königs Wusterhausen, Saal der Stadtverwaltung, 18 Uhr

13.09. OpenAir-Konzert
Königs Wusterhausen, Festwiese, 15 Uhr
Mal eleve (Sänger von Irie Revoltes)
Marycones (Chanson-Ska)
Kleingeldprinzessin (Liedermacherin)
Schlagzeiln (HipHop)
Tiefenrausch (Ska/Punk)
Knockout Allstars (Progressive Hardcore)
außerdem Stände, Kickerturnier, Volleyball

18.09. Infoveranstaltung "Die NPD"
Königs Wusterhausen, Saal der Stadtverwaltung, 18 Uhr

27.09. Demonstration vor dem Wahltag
Königs Wusterhausen, Bahnhofsvorplatz, 16 Uhr
Gegen den Einzug der NPD in die Parlamente, rechte Strukturen vor Ort und für eine antifaschistische Gegenkultur.
Das "Fest der Völker" verhindern
"Fest der Völker" eine schmeichelhafte Bezeichnung für ein Fest von Nazis für Nazis. "Ein Europa der Vaterländer" - Unter diesem Motto feiern die Nazis einerseits die kulturelle Einheit eines alten Europas und auf der anderen Seite treten sie für fest abgeriegelte Nationen ein. Vermischt wird dies mit einem kulturell begründeten Rassismus, der jedoch nicht die altbekannte, rassistische Herrenmenschenideologie der deutschen Nazis ersetzt. In den vergangenen Jahren fand die Veranstaltung immer in Jena statt. Dieses Jahr haben die Nazis allerdings in Altenburg angemeldet. Aber egal wo das "Fest der Völker" stattfindet, verhindern wir zusammen am 13. September das rassistische Spektakel! Bereits im letzten Jahr ist es 3000 NazigegnerInnen gelungen das "Fest der Völker" durch vielfältige Aktionen erheblich zu stören. Darauf gilt es in diesem Jahr aufzubauen.

Treten wir den Nazis mit der gebotenen Schärfe entgegen!
Auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!


www.antifajugend.de
Kampagne: Keine Stimme den Nazis
Am 28. September 2008 finden im Land Brandenburg Kommunalwahlen statt und diesmal will auch die NPD flächendeckend antreten. Ihr Ziel ist es, in möglichst alle Kreistage und relevanten Stadtverordnetenversammlungen einzuziehen. Beflügelt von den Erfolgen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern will sich die neonazistische Partei fest in Brandenburg verankern und so ein Fundament für die Landtagswahlen 2009 schaffen. Deshalb baut die NPD systematisch neue Parteistrukturen auf. Darüber hinaus versucht sie, in Bürgerinitiativen und Vereinen mitzuarbeiten - oft mit Erfolg. Gleichzeitig ist ein sprunghafter Anstieg ihrer Aktivitäten, unter anderem in Form von Kundgebungen, Infotischen und Aufmärschen zu verzeichnen. Tatkräftig unterstützt wird die NPD dabei von gewalttätigen Neonazis aus dem Spektrum der "Freien Kameradschaften". Aber es gibt Viele, die dies ändern wollen, die sich nicht von den Rechten einschüchtern lassen, und sich nicht bei Denjenigen einreihen, die es vorziehen, die Situation zu verharmlosen. Mit ihnen zusammen stellen wir uns gegen Neonazismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus. Wir lassen die Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt nicht alleine und stehen für ein solidarisches Zusammenleben aller Menschen. Wir treten den Rechten mit vielfältigen Aktionen entgegen und machen der NPD einen Strich durch die Rechnung!

Keine Stimme den Nazis - weder im Parlament, noch auf der Straße oder im Verein!

www.keine-stimme-den-nazis.de
Recht auf Migration
Der 15. Jahrestag der Grundgesetzänderung ist für uns Anlass, unsere Forderungen lautstark auf die Straße zu bringen. Wir leben im Herzen der Festung Europa und es reicht längst nicht mehr, das deutsche Grundrecht auf Asyl zurückzufordern. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, vor Verfolgung und Armut zu fliehen. Alle Menschen müssen die Möglichkeit haben, dort zu leben, wo sie es möchten und wie sie möchten. Mit allen Rechten, die dazugehören. Aus diesem Grund wird am 5. Juli eine antirassistische Demonstration in Berlin stattfinden.

Für ein globales Recht auf Migration - for freedom of movement and de*fencing the nations

Mehr Infos: www.recht-auf-migration.de.vu

Konzert ab 17 Uhr auf dem Oranienplatz (Abschlusskundgebung)
mit Anarchist Academy, L'Avantgarde und Ciaoceskos
1. Mai 2008 - Antifa heißt Angriff
Am 1. Mai 2008 wollte die NPD mit freien Kameradschaften in Hamburg unter dem Motto "Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung" aufmarschieren. Mehr als 10.000 Menschen gingen deshalb auf die Straße und machten den Aufmarsch zum Fiasko. Es kam zu massiven Ausschreitungen von AntifaschistInnen gegen den NPD-Aufmarsch. Zahlreiche PKW von Nazis sowie zwei Polizeiautos wurden in Brand gesetzt, Reisebusse der Nazis beschädigt und brennende Barrikaden errichtet. Auch wir haben nach Hamburg mobilisiert und aus Berlin einen Bus organisiert. Gerade der Erfolg in Hamburg zeigt uns, wie sinnvoll es ist bundesweitesweit zusammenzuarbeiten und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Deshalb treten wir für eine starke, antifaschistische Jugendbewegung ein, welche eng vernetzt und schlagkräftig ist.

Antifaschistische Jugend / Bundesweite Aktion (in Gründung)
AJ/BA-Interview in der Jungen Welt
Jugendantifakongress 2007 in Berlin
Birthday Party
Am 17.05.2008 wollen wir mit euch bei kaltem Bier, leckeren Cocktails, guter Musik und trashiger Karaoke unser 3järiges Bestehen feiern. Der Erlös der Party wird für die Antifaschistischen Aktionswochen in Königs Wusterhausen anläßlich der Kommunalwahlen in Brandenburg verwendet. Die Aktionswochen sind teil der landesweiten Kampagne "Keine Stimme den Nazis" und laufen unter dem Motto "Keine schweigenden Provinzen". In Königs Wusterhausen konnte sich bisher relativ ungestört eine starke rechte Szene etablieren und auch ein Einzug der NPD in die Kommunalparlamente ist nicht auszuschließen.

K9 | Kinzigstr. 9 | U-Bhf. Samariterstraße | 17.05.2008 | 20 Uhr

Und an den Plattentellern ...

NoPopNoStyle [AllTimes/Pop]
DJane The Bride [80s/HipHop]
Fickscheiße DJ-Team [Indie/Pop]
Zweifuss - Elektro Freaks [Electro/Minimal]
Gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai in Hamburg
Am 1. Mai 2008 will die NPD mit freien Kameradschaften in Hamburg unter dem Motto "Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung" aufmarschieren. Mit solchen Losungen versuchen die Nazis an den berechtigten Unmut größerer Teile der Bevölkerung über verschärfte Lebens- und Arbeitsbedingungen anzuknüpfen. Sie stellen sich als antikapitalistische Alternative gegenüber den bürgerlichen Parteien dar. Doch die soziale Gerechtigkeit der Nazis hat sich historisch bereits entlarvt: in der Zerschlagung der Arbeiterbewegung, dem Zweiten Weltkrieg und millionenfachen Völkermord. Der 1. Mai ist der traditionelle Kampftag der Arbeiterklasse. Er muss gegen die Vereinnahmungsversuche der Nazis verteidigt werden. Alle antifaschistisch gesinnten Menschen - ob Hafenarbeiter oder Schülerin - sollten an diesem Tag auf der Straße sein, um gegen Nazis und für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu demonstrieren. In diesem Sinne:

Zusammen treten wir den Nazis in den Arsch
Kommt zum bundesweitem Jugendantifa-Block
Kein Naziaufmarsch in Hamburg am 1. Mai


Eine Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Hamburg findet am 22.4. in der K9 (Kinzigstr. 9, Friedrichshain) um 19.30 Uhr statt.

Das Antifaschistische Jugendbündnis Berlin organisiert einen Bus aus Berlin. Tickets erhältlich in den Buchläden Schwarze Risse Kreuzberg (Gneisenaustr. 2a, U6/7 Mehringdamm) und Schwarze Risse Prenzlauer Berg (Kastanienallee 85, U2/M10 Eberswalder Str.), sowie Infoladen Daneben (Friedrichshain, Liebigstr. 34, U5/M10 Frankfurter Tor).

Außerdem gibt es um 4:00 Uhr am Hauptbahnhof auf Gleis 7 einen Zugtreffpunkt.

Mehr Infos: Antifajugend.de
Blockieren ist unser Recht
Am 01. Dezember 2007 marschierten 600 Neonazis aus der ganzen Bundesrepublik für ein rechtes Jugendzentrum durch Berlin-Neukölln. Am Rande des Aufmarsches kam es immer wieder zu Protesten. Über 1000 Menschen stellten sich auf verschiedenste Art und Weise den Neonazis in den Weg. Auf der von einem breiten Bündnis organisierten Gegenkundgebung redeten u.a. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Walter Momper (SPD) und der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi. Momper und Gysi wiederholten unter dem Beifall der DemonstratInnen ihre Forderungen nach einem Verbot der NPD. Ein Verbot der NPD sei „eine Bringepflicht der Politik in diesem Land", sagte Momper, Gysi bezeichnete die NPD als "verfassungswidrig". Einhellig begrüßten sie das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Neonazis.

Einigen GegendemonstrantInnen soll ihre Zivilcourage jetzt aber teuer zu stehen kommen. Etwa 100 AntifaschistInnen hatten an der Lipschitzallee / Fritz-Erler-Allee den Naziaufmarsch zeitweilig blockiert. Die Polizei räumte die Straße und stellte von 40 Personen die Personalien fest. Mitte Januar 2008 erhielten sie vom Berliner Landeskriminalamt wegen "Teilnahme an einer unerlaubten Ansammlung (§113 OWiG)" einen Bußgeldbescheid in Höhe von 223 Euro. Es ist unverständlich und unerträglich, wenn einerseits von PolitikerInnen aller demokratischen Parteien immer wieder Zivilcourage gegen Rechts eingefordert wird und andererseits tatsächlich gezeigte Zivilcourage mit Bußgeldverfahren und auch mit Verletzungen als Folge brutaler Polizeiaktionen "bezahlt" werden müssen. Ziviler Ungehorsam ist ein legitimes Mittel, sich gegen Naziaufmärsche zur Wehr zu setzen. Viele von den Bußgeldbescheiden Betroffenen haben das skandalöse Verhalten der Berliner Polizeibehörden nicht hingenommen und Widerspruch gegen die Bescheide eingelegt. Wir erklären: Wenn Nazis marschieren, werden wir dagegen protestieren. Wenn es notwendig ist auch mit einer Blockade! Denn Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Wir fordern die Rücknahme der Bußgeldbescheide!

Der Vorstand der Berliner VVN-BdA e.V. Berlin, Februar 2008

Unterstützt die Betroffenen mit Spenden unter dem Stichwort: "Rudow"
Konto: Berliner VVN-BdA e.V., POSTBANK, BLZ 10010010, Kto. 315904105

Neben der Erklärung des VVN-BdA Berlins veröffentlichte auch das Antifaschistische Bündnis Süd-Ost [ABSO] eine Pressemitteilung zu den skandalösen Vorgängen. Die aktuellste UnterstützerInnenliste gibts beim Berliner VVN-BdA.
Jugendantifakongress 2007
Vom 23.11. bis zum 25.11.2007 fand in Berlin ein Jugendantifakongress unter dem Motto "Zusammen gehört uns die Zukunft" statt. An ihm beteiligten sich über 100 junge Menschen aus allen Teilen Deutschlands. Neben zahlreichen Workshops gab es auch viele interessante Debatten unter den TeilnehmerInnen. Zum Ende des Kongresses wurde eine Positionspapier diskutiert, welches Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge der derzeitgen Antifabewegung erörtert. Dieses Papier kann nun auf der Internetseite der Veranstaltung gelesen werden und soll Ausgangspunkt weiterführender Diskurse sein.

Jugendantifakongress 2007
Antifaschistische Feierei
Am 23.03.2008 wollen wir mit euch feiern. Die Erlöse der Party werden für die antifaschistischen Aktionswochen in Königs Wusterhausen im Rahmen der Kampagne "Keine Stimme den Nazis" anläßlich der Kommunalwahlen in Brandenburg verwendet. An den Plattentellern stehen Benny Behave [Electro/Minimal], Cisnita [HipHop/Pop/80er] und Eno [Alternative/AllTimesFavorites]. Für euer leibliches Wohl wird natürlich auch gesorgt. Wir würden uns über euer Erscheinen selbstverständlich freuen.

Ostersonntag, 23.03.2008, ab 21 Uhr
Clash, Gneisenaustraße 2a, U6 / U7 Mehringdamm
Freiheit für Andrea
Seit dem 1. Dezember 2007 sitzt die Antifaschistin Andrea im Knast. Sie hatte den Haftantritt für eine mehrmonatige Haftstrafe verweigert, weshalb LKA-Beamte sie am 1. Dezember während der Proteste gegen einen Naziaufmarsch in Berlin-Rudow verhafteten. Die ihr vorgeworfenen Delikte klingen lapidar, scheinen für die Staatsanwaltschaft aber eine nunmehr 14monatige Haftstrafe zu rechtfertigen. Darum wird es am 8. März auch gleich eine ganze Demo geben, die ihr einen Knastbesuch abstatten wird. Dass wir ausgerechnet am 8. März vor den Frauenknast Pankow ziehen, ist kein Zufall. Wir wollen den internationalen Frauenkampftag nutzen, um außerdem unsere Kritik an einer durch und durch patriarchalen Gesellschaft zum Ausdruck zu bringen.

Gegen Patriarchat und Repression!
Holt die Antifaschist_Innen aus dem Knast!


Demo: Samstag, 8. März / 14 Uhr / U-Bhf. Eberswalder Straße
Mehr Infos: North-East Antifascists
Der Repression davon tanzen
Mittlerweile ist es zur traurigen Selbstverständlichkeitgeworden, dass linke Demonstrationen der permanenten Gefahr ausgesetzt sind von Greiftrupps der Polizei aufgemischt zu werden. Kaum eine Demo, bei der nicht friedliche Demonstrationsteilnehmer/innen von aggressiven Ordnungshütern unter massiver Gewaltanwendung aus der Menge gezogen werden. Diese Vorgehensweise ist an sich schon ein Skandal. Umso schlimmer wiegt die Tatsache, dass derartige Übergriffe meist willkürlich stattfinden und nur der Einschüchterung der Demonstranten und Demonstrantinnen dienen. Zur Rechtfertigung dieser unverhältnismäßigen Maßnahmen wird den Betroffenen in der Regel Vermummung oder eine ähnliche, fadenscheinige Regelwidrigkeit vorgeworfen. Fast immer kommen auch noch Widerstand gegen die Staatsgewalt, Beleidigung oder ähnliche, abstruse Vorwürfe hinzu. Die Betroffenen sind dann meist neben dem Aufenthalt in der Zelle und den zum Teil erheblichen Verletzungen auch noch mit hohen Anwaltskosten konfrontiert. Doch diese Praxis der Einschüchterung können wir uns nicht gefallen lassen.

Unsere Antwort heißt Solidarität!

Deshalb laden wir euch am 25.01.08 in das Subversiv ein. Dort wollen wir bei feucht-fröhlicher Atmosphäre und guter Musik, mit euch für den guten Zweck feiern. Der Erlös dieser Veranstaltung geht an mehrere Betroffene der beschriebenen Vorgänge.

Soliparty: 25.01.2008 / 22 Uhr / Subversiv
Brunnenstraße 7 / U-Bhf. Rosenthaler Platz
Gegen NPD und Kameradschaft Northeim vorgehen!
Seit Jahren verfestigen sich immer offensiver auftretende Neonazistrukturen in der ländlichen und kleinstädtischen Region im Umland Göttingens. Schwerpunkte dessen sind das faschistische Zentrum des Neonaziführers Thorsten Heises in Fretterode (40 km südöstlich von Göttingen) und eine rege Neonaziszene in den Städten Herzberg und Bad Lauterberg im Südharz (30 km nordöstlich von Göttingen). Hier kommt es zu körperlichen Angriffen gegen migrantische und alternative Jugendliche, sowie zu Drohungen gegen antifaschistisch engagierte Bürgerinnen und Bürger. Die Neonazis aus der NPD und aus den "Freien Kameradschaften" können im Südharz auf ein Netz von Immobilien, Läden, Gaststätten und stillen Geldgebern zurückgreifen. In Bad Lauterberg verfügt die NPD seit September 2006 über ein Stadtratsmandat. Die verbrecherische Ideologie der Neonazis knüpft an weit verbreitete Politikvorstellungen in der Gesellschaft an. Nationalismus, Antisemitismus und Rassismus entstehen auch aus der Mitte dieser Gesellschaft. Neonazistrukturen können sich dort ausbreiten, wo ihnen bisher nur wenig Widerstände entgegen gesetzt wurden, in einem Klima des Wegschauens und Verschweigens. Diesem Zustand soll mit einer überregionalen antifaschistsichen Bündnisdemonstration entgegentreten werden. Die Demonstration findet statt im Rahmen einer Kampagne norddeutscher Antifagruppen zur niedersächsischen Landtagswahl.

Infoveranstaltung: Samstag / 12.01.2008 / 21:00 / Schreinerstr. 47
Demo: Bad Lauterberg / Samstag / 19.01.2008 / 14:00 / Postplatz

Mehr Infos: ALI oder RadicalM
Gegen Staat und Kapital
Am 13. Januar 2008 wollen wir Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken. Sie wurden 1919 von reaktionären Freikorps-Soldaten, mit Billigung der SPD-Führung ermordet. Sie traten entschieden gegen Krieg und Ausbeutung ein und sahen weder im bürgerlichen Staat noch in den vermeintlichen Alternativen von Rechts eine Möglichkeit zur Befreiung der Menschen. Nur die Revolution stellte deshalb für sie eine Perspektive dar. Ihre Ideen haben auch heute nicht an Aktualität verloren, denn bis heute lebt der Großteil der Menschen in der Unterdrückung. Deshalb wollen wir am 13. Januar auf die Straße gehen, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gedenken und unsere Forderungen in die Öffentlichkeit tragen.

Demo: 13.1.08 / 10 Uhr / U-Frankfurter Tor

Mehr Infos unter www.antifa.de
One struggle - One fight
Berlin, Ende 2007: Die Lage in der Stadt verschlechtert sich kontinuierlich. In dieser Stadt, die vor einigen Jahren noch eine SquatterInnen-Hochburg war, sind heute nur noch einige wenige Freiräume übrig geblieben. So gut wie alle linken, autonomen Projekte sind bedroht. Der Wegfall dieser Projekte würde den Verlust wichtiger linker Infrastruktur und den Verlust von Freiräumen bedeuten, die uns zu mindestens im Kapitalismus Ansätze bieten sich der Leistungs- und Wahrengesellschft sich punktuell zu entziehen. Deshalb rufen wir für den 8. Dezember, knapp 1 Jahr nach dem "Final Battle" in Kopenhagen, dazu auf nach Berlin zu kommen und gemeinsam für den Erhalt linker Freiräume zu kämpfen. Ihr seid darum herzlich eingeladen nach Berlin zu kommen, um eurer Wut und Unzufriedenheit über die herrschenden Verhältnisse freien Lauf zu lassen!

Freiraum-Demonstration: 8.Dezember 2007 | 18 Uhr | Rosentahler Platz

Mehr Infos: http://onestruggle.blogsport.de
Naziaufmarsch sabotieren !
Auch in diesem Jahr, und somit zum fünften mal in Folge, versuchen Berliner Neonazis am 1. Dezember für ein rechtes Jugendzentrum durch Schöneweide und Rudow zu marschieren. Bereits in den Vorjahren gelang es ihnen nicht, ungestört durch die Bezirke zu ziehen. So sah sich jedes mal ein kleiner Haufen von rund 200 Neonazis aus Berlin und Umland bis zu tausend GegendemonstrantInnen gegenüberstehen. 2006 gelang es diesen, für mehrere Stunden den Aufmarsch von beiden Seiten zu blockieren. Dennoch schafften es die Neonazis, sich mit Hilfe der Berliner Polizei bis zum U-Bhf. Rudow durchzuschlagen. In dem Kurzaufruf der Nazis hat sich zu den Vorjahren inhaltlich wenig getan. Noch immer steht der Aufmarsch unter dem Motto: "Für ein nationales Jugendzentrum in Treptow - Freiräume schaffen - nationale Zentren erkämpfen". Was zunächst verwirrend klingt, wie soll ein nationales Zentrum einen Freiraum darstellen, wird bei genauerer Betrachtung deutlich. Die Neonazis meinen mit Freiräumen Orte, an denen sie unwidersprochen ihre nationalsozialistische Propaganda verbreiten können und wo sie die Entwicklung von Jugendlichen maßgeblich zugunsten ihrer rückwärtsgewandten "Werte" und menschenverachtenden Ideologie beeinflussen können. Anders als bisher ruft in diesem Jahr auch offiziell die Berliner NPD zu diesem Aufmarsch auf. Daher dürfen wir die Versuche der Neonazis, wie am 1. Dezember den öffentlichen Raum für ihre Ideologie zu besetzen, nicht unwidersprochen lassen. Wenn Neonazis aufmarschieren, sehen wir als AntifaschistInnen es als unsere Aufgabe, jede Möglichkeit auszuschöpfen, sie daran zu hindern. Um dem stärker Nachdruck zu verleihen und auch eigene Akzente zu setzen, findet bereits am Vorabend eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto "Antifa-Event statt Nazi-Advent! Naziaufmarsch sabotieren!" durch den Berliner Stadtteil Rudow statt. Wir rufen dazu auf, sich mit uns gemeinsam den Neonazis in den Weg zu stellen. Lasst uns an den Erfolgen der letzten Jahre anknüpfen und den Nazis am 1.12. mit vielfältigen, kreativen Aktionen gehörig in die Suppe spucken.

Antifa-Event statt Nazi-Advent - Naziaufmarsch sabotieren!

Mehr Infos: www.antifa-dezember.de.vu
15 Jahre Silvio-Meier-Demo
Vor 15 Jahren wurden vier junge Menschen von Neonazis am U-Bhf-Samariterstraße angegriffen und einer von ihnen in Folge der Auseinandersetzung ermordet. Der Hausbesetzer und Antifaschist Silvio Meier starb durch mehrere Messerstiche in die Brust. Rechte Gewalt, die mittlerweile vielen als ein schon längst vergangenes Relikt erscheint, ist nach wie vor Alltag in Deutschland. Wir werden die Straße nicht den rechten Schlägern überlassen. Auch dieses Jahr wird es die Silvio-Meier-Demo geben. Gemeinsam mit dem Silvio-Meier-Bündnis wird es verschiedene Veranstaltungen geben - Höhepunkt ist die Antifa-Demo am Samstag, dem 24. November

Heraus zur Silvio-Meier-Demo 2007 - Keine Rückzugsräume für Faschisten
Keine Vertreibung linker Projekte - Antifa heisst Angriff!

Mahnwache: Mittwoch | 21. November | 17 Uhr | U-Bhf Samariter Straße
Demo: Samstag | 24. November | 16 Uhr | U-Bhf Samariter Straße
Party: Samstag | 24. November | 22 Uhr | K9 | Kinzigstraße 9

Mehr Infos: www.silviomeier.tk
Jugendantifakongress 2007 in Berlin


Jugendantifakongress 2007 - Zusammen gehört uns die Zukunft!
"Zusammen gehört uns die Zukunft" - nicht umsonst eine viel verwendete und proklamierte Parole der antifaschistischen Linken. In den 90ern war sie besonders in der Jugendantifabewegung auf zahlreichen Transparenten, Plakaten, Aufklebern und Aufrufen zu finden, doch irgendwie, so scheint es zumindest ist sie uns allen in Vergessenheit geraten. Sie verkörperte früher nicht nur den Kampf für eine Gemeinsame Sache, sondern hinter ihr versteckt sich weitaus mehr, als nur eine Aussage auf eine Transparent oder einer Parole auf einer Demo. Ziel des Kongresses wird es sein Zusammen darüber zu diskutieren ob, warum und wie eine antifaschistische Jugendbewegung in Deutschland entstehen kann und soll und warum es gerade heutzutage wichtig ist, dass sich junge Menschen zusammen tun um sich aktiv gegen rechte Ideologien zur Wehr zu setzen! Dabei wollen wir uns nicht nur damit begnügen auf Seminaren über die Zukunft einer antifaschistischen Jugendbewegung zu diskutieren, sondern wollen uns auch zusammen in Diskussion über aktuelle Probleme in den einzelnen Regionen austauschen, uns vernetzen und in dem ein oder anderen Workshops praktische Tipps und Tricks erlernen. Denn nicht nur eine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern auch hilfreiche Praxiserfahrung ist wichtig um erfolgreich antifaschistische Aktionen zu planen und auszuführen. So wird es einen Demo-, Recherche- und Sicherheitsworkshop geben, so dass für alle was dabei ist, egal wie lange ihr euch schon aktiv gegen Faschismus engagiert! Das Wochenende werden wir jedoch nicht nur in Diskussionsrunden, Seminaren und Workshops verbringen, sondern auch das erlernte in die Tat umsetzen. Am Samstag findet die Silvio-Meier-Gedenkdemo zum 15ten Todestag des Antifaschisten Silvio Meier statt an der jährlich mehrere tausend Antifaschisten_Innen teilnehmen um dem von Neonazis ermordeten Silvio Meier zu gedenken und die regionale Naziszene aufs Korn zu nehmen. Außerdem wird es natürlich jeden Abend gute Partys geben und die Voküs der Stadt werden Veganerherzen höher schlagen lassen! Das besten zum Schluss: Der Kongress wird für euch umsonst angeboten und auch eine begrenzte Anzahl von Pennplätzen wird gestellt. Deshalb meldet euch bitte schon früh genug an, damit wir rechtzeitig planen können!

Mehr Infos: www.jugendantifakongress07.de.vu
Für die Fahrt ins Blaue - Gegen den Bundesparteitag der NPD

Bundesweites Antifabündnis mobilisiert für den 27./28. Oktober 2007
Am Wochenende vom 26. bis zum 28. Oktober 2007 will die NPD ihren Bundesparteitag mit ca. 600 Delegierten und Besuchern abhalten. Dazu werden Redner von anderen europäischen Neonazi-Vereinigungen genauso auftreten wie Vertreter der ansonsten weitestgehend abgelehnten "Freien Kräften". Der Veranstaltungsort wird bisher nicht öffentlich bekannt gegeben, da die NPD zum einen lieber ungestört sein möchte und zum anderen weil sie bis jetzt bei der Objektsuche recht erfolglos ist. Wir gehen jedoch davon aus, dass sie früher oder später einen Veranstaltungsort finden wird. Im letzten Jahr konnte die NPD ihren Bundesparteitag in Berlin ungestört abhalten. Das wird dieses Jahr anders aussehen.

Rücken wir den Nazis auf die Pelle. Stören wir den NPD-Bundesparteitag!

Informationen für Berliner/innen gibt es hier.
Bündnisseite: www.nazis-stoppen.mobi
Köpi bleibt Risikokapital
Seit dem 08.Mai 2007 ist es nun endgültig - die Köpi wurde zwangsversteigert. Ein weiteres autonomes Haus-Projekt in Berlin wird damit durch die Stadt, durch Investoren und im Zuge einer Umgestaltung alternativer Stadtviertel in Luxusressorts plattgemacht. Die Auswirkungen solcher Einschränkungen von Freiräumen sind vielfältig und betreffen nicht nur einige wenige BewohnerInnen, sondern das ganze Stadtviertel und natürlich auch die ganze radikale linke Bewegung. Projekte wie die Köpi werden benötigt um linke, alternative Kultur und Organisation sichtbar zu machen. Wir rufen deshalb dazu auf aktiv Solidarität zu zeigen ! Köpi bleibt Risikokapital !

Mehr Infos koepi.squat.net oder www.koepisoli.tk
Nazis in den Parlamenten

Am 26.04.2007 begann im Amtsgericht Moabit der Prozess gegen den Lichtenberger BVV-Verordneten der NPD Jörg Hähnel wegen Volksverhetzung. Damit solche Vorkommnisse nicht undokumentiert bleiben, haben sich kurz nach der Wahl im September 2006 mehrere engagierte Einzelpersonen zu dem Projekt "Nazis in den Parlamenten (NiP) Berlin" zusammengeschlossen. Ziel dieses Projektes ist neben der kritischen, kontinuierlichen Dokumentation der rechtsextremen Aktivitäten, auch die Schaffung eines Netzwerkes, welches sich auch überregional mit der Arbeit rechtsextremer, neonazistischer Parteien in den Parlamenten beschäftigt. Dafür wurde eine Internetseite initiiert, die regelmäßig über die Aktivitäten rechtsextremer BVV-Verordneter in Berlin berichtet. Zusätzlich gibt es allgemeine Informationen zu NPD, DVU und den Republikanern, sowie ein umfangreiches Glossar.

Internetseite von NiP Berlin
50 Jahre sind 50 Jahre zu viel
Am 22. Oktober 2007 wird der Bund der Vertriebenen in Berlin sein 50-jähriges Bestehen feiern. Bundeskanzlerin Merkel soll eine Festrede halten, der Präsident des Roten Kreuzes eine Grußbotschaft verlesen. Nicht nur, dass das Bestehen einer solchen Organisation über einen so langen Zeitraum ein Skandal ist. Zudem feiern die Vertriebenen und ihre UnterstützerInnen auch noch gleich bei der Universität, in der die Großraumpläne der Nazis erst ausgearbeitet wurden. Ein Bündnis Berliner Antifaschistinnen und Antifaschisten ist entschlossen, dies nicht unkommentiert zu lassen und ruft dazu auf, dieses Treffen, wenn schon nicht zu verhindern, so doch kritisch zu begleiten.

Mehr Infos: www.50-jahre-sind-genug.de.vu
Naziaufmarsch in Königs Wusterhausen
Für den 06.10.2007 plant der kürzlich gegründete NPD-Ortsverband Königs Wusterhausen in der 30.000 Einwohnerstadt einen Aufmarsch unter dem Motto: "Jugend braucht Perspektive". Mit der Forderung nach einem "Nationalen Jugendzentrum" versucht sich die rechtsradikale Partei einen sozialen Anstrich zu geben und wirbt vordringlich um junge AnhängerInnen. Doch die brandenburgische Kleinstadt ist jetzt schon ein Brennpunkt rechter Aktivitäten: rechte Propaganda, Aufkleber und Sprühereien gehören ebenso zu Königs Wusterhausen, wie die omnipräsente Gefahr, abfotografiert, bedroht, verfolgt und angegriffen zu werden, für diejenigen, die nicht in das rechte Weltbild passen. Diesem Zustand gilt es entgegen zu treten!

6. Oktober 2007 - Naziaufmarsch verhindern!
ab 10 Uhr, Kundgebung und dezentrale Aktionen in Königs Wusterhausen

5. Oktober 2007 - Warm-Up Demo
18 Uhr, Bahnhof Königs Wusterhausen

Mehr Infos bei der Autonomen Antifa Königs Wusterhausen
Hör mir uff mit Deutschland
Am 3. Oktober finden wieder die alljährlichen Deutschlandfeiern, anlässlich des Tages der "deutschen Einheit", statt. Auf ein neues wird uns die nationale Langspielplatte vorgespielt. Viel zu feiern gibt es für uns allerdings nicht, bedenkt Mensch das immer noch Rassisten Menschen durch die Straßen jagen, wie es erst kürzlich im sächischen Müglen geschah oder das die Schändung jüdischer Friedhöfe hier immer noch grausame "Normalität" ist. Die Mehrheit der Menschen hängt auf Hartz 4, bzw. muss zu unmenschlichen Bedingungen arbeiten gehen und der Protest dagegen wird als "Terrorismus" geahndet. Im Rahmen der Debatte um die Vorratsdatenspeicherung wird der "Terrorismus"-Verdacht nun auch als Argument für die totale Überwachung gegen alle genutzt.

Deshalb veranstalten die North-East Antifascists am Dienstag, den 2. Oktober 2007, im Cafe Zapata ein HipHop-Konzert gegen Deutschlandfahnen und Nationalismus. Mit dabei ist Albino (Kiel) und Microphone Mafia (Köln). Auf mehreren Floors kommen alle auf ihre Kosten. Passend zu der Veranstaltung gibt es einen Sampler zum download mit vielen Künstlern, die Stellung gegen Nationalismus beziehen.

Gemeinsam feiern - unkontrolliert und ohne Nationalismus!

02.10. | 22.00 Uhr | Café Zapata | Oanienburgerstr. 54

Mehr Infos bei North-East Antifascists
Stoppt den Überwachungsstaat!
Für den 22.09. rufen Bürgerrechtler/innen zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung auf. Der Überwachungswahn greift um sich. Staat und Unternehmen registrieren, überwachen und kontrollieren uns immer vollständiger. Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, Einsatz der Bundeswehr im Inneren, Sicherheitsverwahrung, §129c, die Liste ist noch lange nicht vollständig. Auf der Demonstration wird es auch einen antikapitalistischen Block geben, welcher die zunehmende Repression gegen linke Strukturen thematisieren wird.

Mehr Infos unter
www.antifa.de
keinfriede.blogsport.de
vorratsdatenspeicherung.de
Love Skateboarding - Hate Fascism
Am Samstag, den 22. September 2007 veranstalten antifaschistische Gruppen zusammen mit dem Skatelabel Titus einen Skate und Graffiti Jam in Berlin - Prenzlauer Berg. Neben Live-Hiphop und Infoständen werden Skater vom Titus-Show-Team ihre Tricks in der Miniramp präsentieren. Dazu zeigen Graffiti-Künstler ihr Können an Stellwänden.

Samstag, 22.September
ab 15 Uhr, vor dem Zeiss Planetarium


Mehr Infos bei der Antifa Prenzlauer Berg
Tag der Mahnung 2007
Rassistisch motivierte Gewalttaten
und Propagandadelikte, breite Zustimmung zu Fremdenfeindlichkeit und nazistischem Gedankengut zeigt die Notwendigkeit, sich weiterhin mit der Neonaziszene und ihren Schnittpunkten zur Mitte der Gesellschaft auseinander zu setzen.

Europas Abschottungspolitik
gegenüber Flüchtlingen, Ausgrenzung und Abschiebungen sind Spiegelbild eines gesellschaftlich weit verbreiteten und akzeptierten Rassismus. In einer demokratischen Gesellschaft ist jede/r gefordert, deutlich zu machen, dass rassistische Diskriminierungen und Gewalt in der Schule, am Arbeitsplatz, auf den Straßen oder anderswo keinen Platz haben.

Lasst uns aufstehen
gegen neofaschistische, antisemitische und rassistische Tendenzen. Lasst uns streiten für ein gleichberechtigtes Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen, Sprache, Religion und Hautfarbe, mit verschiedenen Lebensentwürfen und Überzeugungen. Damit stehen wir in der Tradition mit den Überlebenden der Zuchthäuser und Konzentrationslager. Sie begründeten in den frühen Nachkriegsjahren den zweiten Sonntag im September als Gedenktag für die Opfer des Faschismus.

Weitere Infos unter tag-der-mahnung.de
Gegen das Verschwinden im deutschen Abschiebesystem
Die Initiative gegen Abschiebehaft Berlin, der Flüchtlingsrat Berlin und Initiative gegen das Chipkartensystem rufen auf zu einer Demonstration unter dem Motto "Gegen das Verschwinden im deutschen Abschiebesystem - Tot, aber nicht vergessen.

Aus dem Aufruf: Am 30. August 1983, 1994, 1999, 2000 sterben Kemal Altun, Kola Bankole, Rachid Sbaai und Altankhou Dagwasoundels im deutschen Abschiebesystem. Kemal Altun stürzte sich nach 13 Monaten in Abschiebehaft aus dem Fenster des Verwaltungsgerichts in Westberlin, wo eine Klage des Bundesbeauftragten gegen seine Anerkennung als politischer Flüchtling verhandelt werden sollte. Kola Bankole erstickte in der Lufthansa-Maschine, mit der er abgeschoben werden sollte, an einem Knebel, der ihm vom Bundesgrenzschutz in den Mund gedrückt wurde. Rachid Sbaai starb in der Arrestzelle des Bürener Abschiebegefängnisses an einer Rauchvergiftung. Die Matratze seiner Einzelzelle hatte Feuer gefangen. Trotz Betätigung des Alarms kamen die Polizisten erst nach 15 Minuten. Altankhou Dagwasoundels starb bei dem Versuch, sich aus dem sechsten Stock des Krankenhaus Köpenick mit verknotetem Bettzeug abzuseilen. Er war nach vier Wochen in Abschiebehaft in das Krankenhaus eingeliefert worden. Sein Zimmer wurde von zwei Beamten bewacht.

Demonstration am 30. August 2007
Treffpunkt um 17:30 Uhr
Hardenbergstraße 30 (Bahnhof Zoo)
Beginn der Demo 18:00


Mehr Infos bei der Initiative gegen Abschiebehaft
Kundgebung gegen NPD-Veranstaltung
Am 27.August 2007 plant die NPD eine Veranstaltung im großen Saal des Rathaus Treptow in der Neuen Krugallee. Die Treptow-Köpenicker NPD-Fraktion, bestehend aus den Bundes- und Landes-Vorsitzenden Udo Voigt und Eckart Bräuniger und dem weniger bedeutenden Fritz Liebenow, möchte erklären "warum Deutschland nationale Politik braucht". Der Vorstand, wie auch die Basis der NPD, sind ideologische Nationalsozialisten. Wenn Nazis am 27. August Veranstaltung durchführen können, darf der antifaschistische Protest dagegen nicht fehlen.

Weitere Infos unter www.treptowerantifa.de
NS-Verherrlichung stoppen !
Wie jedes Jahr soll am 18. August in Wunsiedel der zentrale Hess-Gedenkmarsch stattfinden, zu dem mehrere tausend Neonazis, auch aus dem Ausland, erwartet werden. Zur Zeit ist der Aufmarsch in Wunsiedel jedoch verboten und die Nazis haben angekündigt bundesweit Hess-Aktionstage zu veranstalten. Es ist möglich, dass wie in den beiden letzten Jahren ein Aufmarsch in Berlin stattfinden wird. Genaueres ist jedoch noch nicht bekannt. Für den Fall, dass in Berlin aufmarschschiert wird, wird es eine Gegenmobilisierung geben. Ansonsten ist es auch ratsam sich an Gegenaktivitäten außerhalb Berlins zu beteiligen, da es sich um die größte bundesweite Mobilisierung von Neonazis handelt. Haltet also Augen und Ohren offen.

Mehr Infos unter www.ns-verherrlichung-stoppen.tk (Bundesweites Bündnis)
oder nsverherrlichungstoppen.blogsport.de (Infoseite für Berlin)

Busfahrkarten nach Wunsiedel (oder zum Ausweichort) gibt es für 12 Euro im Buchladen Schwarze Risse.
Lets´s push things forward !
Für den 11. August ruf das Antifa Bündnis Burg zur Demo "Lets´s push things forward! Den rechten Konsens brechen" auf. Diese Demo wird sich zum einen gegen den geplanten Naziaufmarsch des so genannten Freien Netzes richten und der Zivilgesellschaft einen linksradikale Antifaschismus entgegenhalten, zum anderen Kritik am rechten Alltagstreiben der Burger und dem daraus resultierenden Konsens betreiben.

Mehr Infos unter andmore.blogsport.de
Demo für ein Jugendzentrum
Am Mittwoch den 11.7.07 besetzten AntifaschistInnen eine alte Wäscherei in Hennigsdorf bei Berlin. Sie fordern ein linkes Jugendzentrum für die Stadt. Mehrfach kam es daraufhin zu Angriffen von Neonazis aus dem Umfeld des rechten Ladens "On-The-Streets". Am frühen Morgen des 17.7. wurde das Zentrum "Alte Wäscherei" dann geräumt. Die Polizei hatte alles aufgefahren: Wasserwerfer, Spezialkomandos (SEK), Räumpanzer und eine Polizeihundertschaft. Deshalb wird es am 28.07. eine Demonstration für linke Freiräume in Henningsdorf stattfinden.

28.07. :: 19 Uhr :: Bahnhof-Henningsdorf
Naziaufmärsche kippen !
Das erste Mal seit 2002 wollen Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet am 7.7. wieder versuchen einen Großaufmarsch in Frankfurt am Main durchzuführen. Neben verschiedenen Landesverbänden der NPD mobilsieren die sogenenannten "Freien Kameradschaften" bundesweit. Es ist davon auszugehen, dass auf Grund der Symbolik sehr viele Nazis nach Frankfurt kommen werden um ihre rassistische und antisemitische Propaganda auf die Straße zu tragen. 2 Wochen später hat der bekannte Neonazikader Christian Worch erneut eine Demonstration in Leipzig angemeldet. Nachdem im letzten Jahr 2 Aufmarschversuche erfolgreich be- und verhindert werden konnten, gilt es am 21.7. den Nazis wieder zu zeigen, dass sie in Leipzig nicht erwünscht sind.

Sommer, Sonne, Antifa - Naziaufmärsche verhindern !

07.07. Frankfurt am Main

Mehr Infos: www.antifa-frankfurt.com

21.07. Leipzig
Mehr Infos: www.left-action.de/antifa
Wir sind zurück !
Unter dem Motto "Wir sind zurück - G8 yesterday, dancing today, revolution tomorrow" wollen wir am 16. Juni mit euch feiern. Mehrere DJ_anes werden einen bunten Mix aus Pop, Elektro und All Times Favorites auflegen. Eine Hälfte der Einnahmen geht an die "Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt" (www.kop-berlin.de), die andere wird zum Decken der Repressionskosten vom G8-Gipfel verwendet. Stattfinden wird das Ganze im Subversiv (Brunnenstr. 7 Hinterhof, U-Bhf. Rosenthaler Platz). Einlass ist ab 22 Uhr. Die Antifabrik fällt an diesem Tag aus.
G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm
Vom 6. bis zum 8. Juni findet der diesjährige G8-Gipfel, das Treffen der Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrieländer und Russland, in Heiligendamm bei Rostock statt. Dies wollen wir zum Anlass nehmen unsere Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen zu artikulieren und in die Öffentlichkeit zu tragen. Der G8-Gipfel ist für uns nicht nur Ausdruck der weltweiten Hierarchie unter den Nationen, sondern auch Symbol der Herrschaft kapitalistischer Verhältnisse überall auf dieser Welt, welche diese Hierarchie erst möglich machen. Diese gilt es zu bekämpfen und nicht nur deren Auswirkungen zu mildern. Trotz der sicherheitspolitischen Verschärfungen, zum Beispiel der Änderung des Polizeigesetzes in Mecklenburg-Vorpommern, läuft die Mobilisierung zu den Gegenprotesten auf Hochtouren. Zeigen wir, dass eine andere Welt möglich ist. Auf nach Heiligendamm !

Mehr Infos:
www.g8-2007.de
www.gipfelsoli.org
www.heiligendamm2007.de
www.dissentnetzwerk.org
1. Mai: We don´t want this education ...
Jedes Jahr am 1. Mai gehen überall auf der Welt Menschen auf die Straße, um ihre Kritik an den bestehenden Verhältnissen in die Öffentlichkeit zu tragen. Auch wir wollen diesen symbolischen Tag nutzen, um unsere Kritik am Bildungswesen mit einer antikapitalistischen Grundlage zu artikulieren. Wir fordern deshalb das Recht auf Bildung, die sich an den Fähigkeiten und Bedürfnissen der Menschen orientiert und sich nicht der kapitalistischen Verwertungslogik unterordnet. Uns ist an diesem Tag aber nicht nur wichtig, auf die Misstände aufmerksam zu machen, sondern auch zu zeigen, dass es auch anders geht und viele Menschen bereit sind, für eine gesellschaftliche Perspektive abseits des Kapitalismus auf die Straße zu gehen. Deshalb beteiligt euch an den Protesten am 1. Mai ! Eine andere Welt ist möglich, aber nur zusammen können wir etwas erreichen !

Freie Bildung für Alle - Kapitalismus abschaffen !

Aufruf der JAB zum 1. Mai 2007: We don´t want this education ...

Termine 1. Mai 2007

Mayday
14 Uhr Lausitzer Platz (Berlin-Kreuzberg)
Mehr Infos unter maydayberlin.blogsport.de

Revolutionäre 1. Mai-Demo
18 Uhr Lausitzer Platz (Berlin-Kreuzberg)
Auftaktkundgebung mit Konzert ab 17 Uhr
Mehr Infos unter www.antifa.de

Naziaufmäsche verhindern
Erfurt, Neubrandenburg
Ausstellung - Vom Polizeigriff zum Übergriff
Beleidigungen, Schikanen, Tritte und Schläge durch Polizisten sind für viele Menschen in Deutschland traurige Realität. Neben Linken, Prostituierten und Obdachlosen werden vor allem Migrant_innen vermehrt Opfer von Polizeigewalt. Sie berichten von systematischen Übergriffen, die mit einer "verdachtsunabhängigen" Kontrolle beginnen, mit rassistischen Beleidigung ihren Lauf nehmen und in Tritten und Schlägen enden. Für die Betroffenen bedeutet der Übergriff häufig das Gefühl völliger Ohnmacht gegenüber Polizei und Staat. Dies wird durch die geringe Chance einer strafrechtlichen Ahndung des Übergriffs noch verstärkt. Auf Grund einer ungerechtfertigten Gegenanzeige und einer systematischen Nicht-Verfolgung und Nicht-Sanktionierung von Übergriffen hat meistens nicht der Täter, sondern das Opfer mit einer Verurteilung zu rechnen.
  • Sind Schläger in Uniform nur wenige "Schwarze Schafe" und Opfer ihrer Arbeitsbedingungen? Oder sind es doch strukturelle Mängel in der Polizei, die Übergriffe erst ermöglichen oder sogar fördern?
  • Warum geraten vermehrt Migrant_innen in das Visier der Polizei und werden Opfer von Übergriffen? Ist der Rassismus in der Polizei nur ein Spiegelbild der Gesellschaft oder steckt mehr dahinter?
  • Warum werden die Täter durch Kollegen, Polizeiführung und Politik gedeckt? Und warum haben die Täter keine Verurteilung zu fürchten, während viele Betroffene allein aus Angst vor einer Gegenanzeige keine Anzeige erstatten?
Auf diese und viele weitere Fragen versucht die Ausstellung "Vom Polizeigriff zum Übergriff" antworten zu finden und Betroffenen eine Stimme zu geben.

Ausstellung 4. bis 28. April - Eintritt frei
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Robert-Havemann-Saal
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin-Prenzlauerberg
Tram M4, Bus 240 "Am Friedrichshain"

Feierliche Eröffnung: Freitag, 13. April, 18 Uhr
Anschließend Podiumsdiskussion "Stop and (no) go"
zum Thema Rassismus und Polizei

Öffnungszeiten:

Mo, Mi, Fr 10.00 - 20.00 Uhr
Di, Do 10.00 - 17.00 Uhr
Sa 12.00 - 18.00 Uhr

Führungen:
Mo, Mi, Fr 17.00 - 20.00 Uhr
Sa 12.00-18.00 Uhr
weitere Termine nach Absprache

Download der Broschüre zur Ausstellung
Mehr Information unter: www.polizeigriff.org
Veranstaltet vom Anti-Diskriminierungsbüro Berlin (ADB)
Demo gegen EU-Gipfel
Am 24. und 25. März finden sich die 27 Staats- und Regierungschefs der EU zu einem EU-Gipfel in Berlin ein, um den 50. Jahrestag der Gründung der EU abzufeiern. Umrahmt werden die Feierlichkeiten von einem Bürgerfest an beiden Tagen, wo unteranderem die deutsch-nationale Pop-Band "Mia" auftreten wird. Für uns gibt es allerdings nichts zu feiern. Die EU steht nicht für Weltoffenheit und Fortschritt, sondern für Abschottung, Repression und Militärische Aufrüstung. Deutschland ist treibende Kraft innerahlb der EU, wenn es darum geht sie zum konkurrenzfähigsten Wirtschaftsraum der Welt auszubauen. Den Standort Deutschland angreifen bedeutet darum auch Kampf gegen die EU. Beteiligt euch an Aktionen gegen den Eu-Gipfel.

25. März, 14 Uhr Alexanderplatz
Mehr Infos: www.anti-eu.info
Solidarität mit Berliner Antifaschisten
Der Weitlingkiez in Berlin-Lichtenberg ist seit Jahren als eine Hochburg der Naziszene bundesweit bekannt. Keine Woche vergeht ohne neue Meldungen von rechten Übergriffen auf MigrantInnen, linke Politiker und nichtrechte Jugendliche. Am 12. Dezember wurde bei einem Berliner Antifaschisten eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Er wird beschuldigt an einer Auseinandersetzung mit zwei Berliner Neonazis vor drei Wochen in Berlin-Lichtenberg beteiligt gewesen zu sein.
Jetzt sitzt er wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags in der berüchtigten JVA-Moabit unter verschärften Haftbedingungen in Untersuchungshaft (23 Stunden Einzelhaft, eine Stunde Hofgang). So dünn die Beweise gegen ihn auch sind, umso schwerer wiegt der Vorwurf des versuchten Totschlags, mit dem so gut wie jede Grundrechtsverletzung durch die Staatsanwaltschaft begründet werden kann. Der Haftgrund wird mit "Verdunkelungsgefahr" angegeben - der Beschuldigte könne, falls er auf freiem Fuß wäre, die Wahrheitsermittlung der Behörden stark beeinträchtigen, indem er massiven Druck auf die Zeugen ausübt und Beweismittel unterschlägt. Diese Vorschrift wird vorwiegend im Bereich der organisierten Kriminalität angewandt. Auf Nachfrage gab die Berliner Staatsanwaltschaft an, dass die organisierte Linke mit dem Bereich der organisierten Kriminalität gleichzusetzen sei. Bei dem Verfahren gegen den inhaftierten Antifaschisten handelt es sich nicht nur um einen repressiven Schlag gegen eine Einzelperson, sondern um den Versuch antifaschistische Arbeit prinzipiell als kriminell darzustellen. Hier droht auf gerichtlichem Wege ein Einfallstor geschaffen zu werden, linke Politik zu delegitimieren und die AktivistInnen als Kriminelle gesellschaftlich zu isolieren. Deswegen ist es wichtig, dass der Inhaftierte in diesem Verfahren die bestmögliche Unterstützung erhält, um der Willkür von Ermittlungsbehörden und Gerichten Einhalt zu gebieten. Wir sind daher auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen.

Im Knast ist einer - gemeint sind wir alle !


Mehr Infos auf der Webseite der Soligruppe: www.freiheitfuermatti.com

Spendenkonto:
Rote Hilfe Berlin
Kontonummer: 7189590600
Bankleitzahl: 10020000
Stichwort: 12.12.2006
Gegen das "Heldengedenken" in Halbe!
Seit 2003 führt der Nazi-Verein Freundeskreis Halbe e.V, anlässlich des im November stattfindenden Volkstrauertags ein so genanntes Heldengedenken durch. Ziel der Naziaufmärsche ist der Waldfriedhof von Halbe, der größte Soldatenfriedhof in der BRD. Nachdem die Neonazis am Volkstrauertag 2006 auf das kleine Örtchen Seelow ausweichen mussten, versuchen sie es jetzt erneut in Halbe, welches für sie eine immense symbolische Bedeutung hat. Das Heldengedenken gibt ihnen die Möglichkeit unter dem Deckmantel eines Trauermarsches offen an nationalsozialistische Traditionen anzuknüpfen und diese unverhohlen zu verherrlichen.

Am 3. März 2007 auf nach Halbe !
Antifaschistische Kundgebung ab 10.00 Uhr
Baruther Str. / Teichmannstr.

Weitere Infos unter: www.redhalbe.de.vu
No more heroes - Gegen das Horst-Wessel-Gedenken !
Wer glaubt, so genannte "Heldengedenken" beschränken sich auf Halbe bzw. auf das bayrische Hinterland nach Wunsiedel, der liegt falsch. Mitten im Herzen von Berlin gibt es da einen kleinen Friedhof, welcher Jahr für Jahr Schauplatz eines gruseligen Rituals wird.

Dabei ist der "St.-Nicolai Friedhof" an der Torstraße Ecke Prenzlauer Allee ein recht beschauliches, unscheinbares Fleckchen Erde, doch auch dieses Mal werden wieder Nazis versuchen ihrem alten Idol, dem SA- Sturmführer Horst Wessel, mittlerweile zum 77. Todestag, zu gedenken. Wessel trat 1926 in die Nationalsozialistische deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) ein und schaffte es mit Hilfe von Joseph Goebbels, welcher schnell dessen unermessliches Eifer im veranstalten von Seminaren und verbreiten von Propaganda erkannte, in kürzester Zeit den Aufstieg zum SA- Sturmführer des SA- Sturms 5. Politik in der Sturm- Abteilung (SA) zu machen hieß damals, den politischen Gegner durch die Gassen zu jagen und alles dem Erdboden gleich zu machen, was nicht ins Weltbild der NSDAP passte.

"Du weißt schon wofür..."

Wessel machte sich mit dieser Schläger-Variante viele Freunde (innerhalb eines halben Jahres wuchs der Sturm 5 von 30 auf 250 Mitglieder!) sowie dementsprechend viele Feinde. Probleme mit ihm hatte aber auch seine Vermieterin Elisabeth Salm, welche den Jungnazi, nicht zuletzt wegen ausstehender Mietzahlungen, aus Ihrer Wohnung haben wollte. Sie sollte es auch sein, welche die Genoss_innen des Rotfrontkämpferbundes (RFB) über Wessels Aufenthaltsort in Kenntnis setzte. Bei einer Auseinandersetzung in seiner Wohnung wurde er dann von einem Mitglied des RFBs ins Gesicht geschossen. Da Horst sich weigerte seine schweren Verletzungen von dem jüdischen Arzt Dr. Selo behandeln zu lassen, starb er nur wenige Tage später im St. Joseph Krankenhaus, dem heutigen Krankenhaus Friedrichshain an einer Blutvergiftung.

Shit lives on...

Nach seinem Tod am 23. Februar 1930 und auf dem "St. Nicolai" Friedhof unter tumultartigen Zuständen beerdigt, wurde Wessel zum Märtyrer hochstilisiert. Straßen und Plätze erhielten nach der Machtergreifung Hitlers 1933 seinen Namen und sogar der Berliner Bezirk Friedrichshain hieß von nun an "Horst Wessel Stadt". Seine poetischen Ergüsse, genauer das Gedicht: "Die Fahne Hoch, die Reihen fest geschlossen!", zum ersten mal veröffentlicht in der Nazi-Zeitung "Der Angriff", wurde (vertont) zur zweiten (inoffiziellen) Nationalhymne Deutschlands und wird auch heute noch gern von Nazis auf Kameradschaftsabenden gesungen. Niemanden wird es verwundern, dass auch die NPD mit einer kürzlich gegründeten "Horst Wessel-Stiftung" auf Ihre Art und Weise dem damaligen SA-Schläger gedenken will. Obwohl das Grab selbst noch in der DDR unkenntlich geschliffen wurde und lediglich das seines Vaters, Ludwig Wessel vorhanden ist, bleibt der Friedhof im Prenzlauer Berg, an der Grenze zu Mitte, ein Ort an dem jedes Jahr aufs neue Nazis mit diversen Aktionen, wie dem Ablegen von Kränzen oder dem Abhalten von Trauerfeiern ihrem Idol gedenken wollen.

Dowload der Info-Broschüre

Am 23. Februar wird es eine antifaschistische Kundgebung am Friedhof geben. Mehr Infos bei der AAPB.
Naziaufmarsch in Magdeburg verhindern !
Am 16.01.2007 jährt sich zum 62. mal die Bombadierung Magdeburgs gegen Ende des 2. Weltkrieges. Dies wollen Neonazis zum Anlass nehmen ihren Geschichtsrevisionismus offen auf die Straße zu tragen. Dies dürfen wir nicht tolerieren, Deutsche TäterInnen sind keine Opfer ! Aber nicht nur die extreme Rechte leugnet und verschleiert die deutsche Geschichte, auch der gesellschaftliche Mainstream ist dabei die Vergangenheit zu relativieren. Um diesen Verhältnissen entgegen zu wirken ist eine starke antifaschistische Gegenbewegung notwendig. Aus diesem Grund wird es anlässlich des Naziaufmarsches am 13.01.2007 in Magdeburg eine überregionale antifaschistische Demonstration geben.
Naziaufmarsch verhindern !
Geschichtsrevisionismus erkennen und bekämpfen !


Zugtreffpunkt nach Magdeburg: 13.1.07, 7.30 Uhr Alexanderplatz
Mehr Infos unter Antifa.de
Jugendantifakongress in Frankfurt (M)
Im Juni 2007 findet der G8-Gipfel in Heiligendamm bei Rostock statt. Dieser bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten für die politische Praxis linksradikaler Gruppen. Neben der Chance auf eine enorme mediale Öffentlichkeit während des Gipfels, besteht im Laufe der intensiven Vorbereitung auch die Möglichkeit die Vernetzung linksradikaler Gruppen zu forcieren, oder diese überhaupt erst einmal in Gang zu bringen. Um den Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Irrelevanz der linksradikalen Bewegung zu durchbrechen und eine antikapitalistische Gesellschaftskritik wahrnehmbar zu machen veranstaltet die Jugendantifa Frankfurt vom 4. bis zum 7. Januar 2007 einen Jugendantifakongress in Frankfurt am Main. Neben diversen Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen und einem breiten kulturellen Programm soll es vor allem darum gehen eine überregionale Vernetzung zwischen antifaschistischen Jugendgruppen anzustoßen. Da wir dieses Anliegen für sinnvoll und notwendig halten rufen wir Gleichgesinnte dazu auf sich am Jugendantifakongress zu beteiligen.

Mehr Infos unter jugendantifakongress.tk
09.12.06 :: Neonaziaufmarsch verhindern !
Wie bereits in den letzten 3 Jahren wollen Neonazis aus dem Spektrum der verbotenen Kameradschaft BASO Anfang Dezember im Südosten Berlins für ein sogenanntes "nationales Jugendzentrum" demonstrieren. Dabei geht es den Neonazis um Rene Bethage natürlich nicht darum verantwortungsvolle Jugend- und Sozialarbeit einzufordern, sondern einen Raum zu erkämpfen, in dem sie ihre menschenverachtende Ideologie an junge Menschen weitergeben können. Dies gilt es zu verhindern!
Diesmal wollen die Neonazis am 09.12.2006 von Schöndeweide nach Rudow ziehen. Ein breites Bündnis aus Bezirksinitiativen, Vereinen, Parteien, Jugendverbänden und Antifa-Gruppen, werden eine gemeinsame zentrale Kundgebung veranstalten. Sie beginnt um 10.30 Uhr am S-Bhf. Schöneweide.

Aktuelle Infos und einen Stadtplan gibts bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus und der Treptower Antifa Gruppe.
25.11.06 :: Silvio-Meier-Demo 2006
In diesem Jahr findet erneut eine Demonstration zum Gedenken an den vor vierzehn Jahren auf dem U-Bahnhof Samariterstraße ermordeten linken Hausbesetzer Silvio Meier statt. Die diesjähre Demonstration beginnt am 25.11.06 um 14 Uhr am U-Bahnhof Samariterstraße und zieht in den Nachbarbezirk Lichtenberg, in dem sich auch der Weitlingkiez befindet. Dieser ist eine der Hochburgen der rechten Szene in Berlin und wurde bereits mit der gerade zu Ende gegangen Kampagne "Hol dir den Kiez zurück - Lichtenberg gegen Rechts" intensiv thematisiert. Das Motto der diesjährigen Demo lautet "Wir sind gekommen um zu bleiben". Damit soll gezeigt werden, dass die Dominanz der Neonazis im Weitzlingkiez nur mit einer linken und antifaschistischen Gegenkultur gebrochen werden kann.

Weitere Infos unter: http://www.silviomeier.tk
Fight Back: Naziübergriffe und Gegenwehr
Angriffe durch Neonazis auf Andersdenkende und -aussehende gehören auch 14 Jahre nach dem Tod Silvio Meiers in Friedrichshain und Lichtenberg zum Alltag. Anlässlich der Silvio-Meier-Demo wollen wir am 18.11. in einer Infoveranstaltung die Entwicklung der rechten Übergriffe analysieren und die antifaschistische Gegenwehr Anfang der 90er Jahre und heute vergleichen. Einen Schwerpunkt legen wir dabei auf die Rolle einer linken Subkultur - wie der HausbesetzerInnen-Bewegung - als Basis für antifaschistische Aktivitäten. Hierzu wird ein Zeitzeuge der HausbesetzerInnen-Bewegung, ein/e Refent/in einer lokalen Antifa-Gruppe und ein/e Aktive/r aus der linken Kneipen-Szene in F-Hain ihre jeweiligen Sichtweisen darstellen.

Infoveranstaltung: "Fight Back: Naziübergriffe und Gegenwehr"
Sonnabend, 18.11.2006 - 18 Uhr
Schreina47 (Schreinerstraße 47, U-Bhf. Samariterstraße)
Veranstaltet von der AIWP und der Jugendantifa Berlin
Hol dir den Kiez zurück !
Mit einer Demonstration durch den Weitlingkiez begann am 22. Juli 2006 die Antifa-Kampagne "Hol Dir den Kiez zurück! Lichtenberg gegen rechts". 500 Personen zogen durch Lichtenberg vorbei an den rechten Kneipen "Kiste" und "Piccolo" sowie dem Treffpunkt der "KS Spreewacht". Einen Tag vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus, den 16. September, fand dann im Rahmen der Kampagne ein kostenloses Open-Air-Konzert auf der Weitlingstrasse am Münsterlandplatz unter dem Titel "Beats Against Fascism" statt. Nach einer Podiumsdiskussion zum Thema "Rechtsextremismus und Gegenstrategien" spielten dann Rolando Random and the young Soul Rebels, Pyranja, Brainless Wankers, Irie Revoltes und ZSK. Mehr als 3000 Leute besuchten das Festival. Auf Grund der Kampagne war die Nazi-Kneipe "Kiste" in der Weitlingstraße seit Ende September geschlossen. Leider ist sie mittlerweile wieder geöffnet worden.

Weitere Informationen zur Kampagne
Gedenken an Reichsprogromnacht
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland fast alle noch verbliebenen Synagogen. Die gewalttätigen Novemberpogrome gegen Juden und Jüdinnen erreichten in dieser Nacht ihren Höhepunkt. Mindestens 8000 Geschäfte wurden zerstört, zahllose Wohnungen verwüstet und mehrere 100 Menschen erschlagen, niedergestochen oder zu Tode geprügelt. Auch kam es in den Folgetagen zur ersten größeren Welle von Deportationen, bei der mehr als 30000 jüdische Männer in Konzentrationslager verschleppt wurden. Somit markiert die Reichsprogromnacht den Auftakt der geplanten physischen Vernichtung der Juden und Jüdinnen in Deutschland, Europa und der ganzen Welt.

Am 09.11.2006, genau 68 Jahre nach diesen grauenvollen Ereignissen, wird es deshalb um 17 Uhr am Mahnmal Levetzowstraßein (U-Bhf Hansaplatz) in Berlin-Moabit eine Gedenkkundgebung mit anschließender Demonstration geben.

Den Ermordeten unsere Trauer,
den Überlebenden unsere Solidarität,
den Tätern unseren Kampf!

Weitere Infos bei der Antifaschistischen Initiative Moabit
Gegen das "Heldengedenken" in Halbe
Seit 2003 führt der Nazi-Verein Freundeskreis Halbe e.V, anlässlich des im November stattfindenden Volkstrauertags ein so genanntes Heldengedenken durch. Ziel der Naziaufmärsche ist der Waldfriedhof von Halbe, der größte Soldatenfriedhof in der BRD. Auch in diesem Jahr wird es am 18. November wieder einen Aufmarsch geben. Er hat für die Neonazis eine immense symbolische Bedeutung. Er gibt ihnen die Möglichkeit unter dem Deckmantel eines Trauermarsches offen an nationalsozialistische Traditionen anzuknüpfen und diese unverhohlen zu verherrlichen. Unser Ziel ist es, diesem gespenstischen Treiben ein Ende zu setzen. Deshalb auf nach Halbe und den Naziaufmarsch verhindern!

Eine Infoveranstaltung zum Thema findet am Montag den 13. November um 19.00 Uhr im Baiz (Torstr. Ecke Christinenstr.) statt.

Weitere Infos unter: http://www.redhalbe.de.vu