AKTUELLES ARCHIV ÜBER UNS TEXTE LINKS KONTAKT

Antifaschistische Veranstaltungsreihe
Nazifaschismus - Verfolgte - Widerstand
Wir wollen mit unserer antifaschistischen Veranstaltungsreihe "Nazifaschismus - Verfolgte - Widerstand" klare Positionen im Anti-Nazi-Kampf beziehen. Es ist unser Anliegen, die Nazis und ihre Verbrechen anzuklagen, den Verfolgten des Nazi-Terrors zu gedenken und den antifaschistischen Widerstand gegen alle Angriffe und Verleumdungen zu verteidigen. Ganz im Sinne der Parole: Kein Vergeben! Kein Vergessen! Es ist notwendig, sich auch und gerade heute immer wieder das ganze Ausmaß der Naziverbrechen bewusst zu machen, um klar gegen jede Form von Faschismus in Deutschland, gegen Antisemitismus, Antiziganismus und das deutsche Herrenmenschengehabe Stellung zu beziehen. Dazu gehört neben der Information über den Nazi-Faschismus genauso der direkte Bezug und die praktische Solidarität mit den von Nazi-Terror und Nazi-Hetze Betroffenen. Dazu gehört für uns ebenfalls die Zusammenarbeit mit Menschen aus anderen Ländern, Sinti- und Romagruppen und mit jüdischen Gruppen.

Der Aufstand von Sobibor
Mit dieser Veranstaltung wollen wir über das KZ- und Vernichtungslagersystem der Nazis informieren und anhand des gleichnamigen Films (Flucht aus Sobibor, USA 1987, mit Rutger Hauer) über den erfolgreichen Aufstand der Gefangenen von Sobibor berichten. Dieser Aufstand zeigt, dass es selbst innerhalb der Vernichtungsmaschinerie der Nazis möglich war, bewaffneten und entschlossenen Widerstand zu leisten. Diese Tatsache ist heute leider kaum bekannt. Veranstaltungsbericht ...

28. Mai 2009 - 18.30 Uhr - Regenbogenkino
Lausitzer Str. 22 (Kreuzberg), U-Bhf. Görlitzer Bhf.


Antiziganismus - eine ungebrochene Tradition in Deutschland
Ein bislang viel zu wenig beachteter Punkt im Anti-Nazi-Kampf ist der Kampf gegen den Antiziganismus, den wir mit dieser Veranstaltung thematisieren wollen. Der Rassismus gegen Sinti und Roma ist in Deutschland seit Jahrhunderten fest verankert und die Verfolgung und Diskriminierung dauert bis heute an. Daneben gibt es zahlreiche Beispiele für Widerstand von Sinti und Roma - sowohl aktuell als auch aus der Geschichte, wie z.B. der Aufstand der Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau am 16. Mai 1944.
Referate zum Thema Antiziganismus ...
Flugblatt: Abschiebung von Sinti und Roma
Antiziganistische Medienhetze in Berlin (Sommer 2009)

15. September 2009 - 19.00 Uhr - Mehringhof
Gneisenaustr. 2a, U-Bhf. Mehringdamm


Militant und jüdisch
Diese Veranstaltung handelt von der Berliner Widerstandsgruppe um Herbert Baum. Sie verkörperte das Feindbild der Nazis wie keine andere, weil ihre Mitglieder sowohl jüdisch als auch kommunistisch waren. Die Gruppe ist beispielhaft für militanten Widerstand und die Solidarität mit der Sowjetunion. Unter Einsatz ihres Lebens hat sie Juden zur Flucht verholfen und aktiv gegen die Nazipropaganda gekämpft.
Referate zur Herbert-Baum-Gruppe

14. Januar 2010 - 19.00 Uhr
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalderstr. 4, Tram M4, "Am Friedrichshain"


Ohrfeige für Kiesinger
Diese Veranstaltung befasst sich mit der ideologischen und politischen Kontinuität beim reibungslosen Übergang vom Nazi-Faschismus zur parlamentarischen Republik in der BRD nach 1945. Besonders augenfällig sind die personellen Kontinuitäten, z.B. bei Richtern, Staatsanwälten, Generälen und in den Führungsetagen der Konzerne. Ein prominentes Beispiel hierfür ist der spätere Bundeskanzler Kiesinger (1966-69), der während der gesamten Zeit der Nazi-Diktatur Mitglied der NSDAP und ab 1940 Chef der Propagandaabteilung beim Rundfunk im "Auswärtigen Amt" Nazideutschlands war.
Veranstaltungsbeiträge

15. April 2010 - 19.00 Uhr - Verdi-Haus
Paula-Thiede-Ufer 10, Picasso Saal, Ostbahnhof


Der Judenhass und die "großen Deutschen"
mit Dr. habil. Benjamin Ortmeyer von der Goethe-Universität Frankfurt/Main
Abschließend wollen wir uns mit der tief verwurzelten Tradition des Antisemitismus in der deutschen Geistesgeschichte, insbesondere bei etlichen "großen Deutschen" wie Luther, Fichte und Wagner beschäftigen, die den geistigen Nährboden für die Naziideologie bereitet haben. Mit diesen Veranstaltungen möchten wir den verschiedenen Aufgaben des Antifaschismus gerecht werden. Neben dem aktiven Kampf gegen die lokale Naziszene ist es notwendig den Nazi-Faschismus und seine Bestandteile zu kennen, um wirkungsvolle antifaschistische Arbeit leisten zu können.

9. Juni 2010 - 19.00 Uhr - Humboldt-Universität
Unter den Linden 6, Westflügel, Raum 1070
Antifabrik
Ihr kennt es sicherlich auch: Es ist mal wieder Wochenende und die Frage ist, wo am Abend abgehangen wird. Natürlich gibt es eine Menge Bars und Kneipen in den Szenebezirken der Stadt. Aber dort ist schon nach kurzer Zeit viel Geld für Getränke, Billard und Kicker draufgegangen. Könnt ihr euch ein Getränk nicht mehr leisten und sitzt ohne da, droht der Rausschmiss.

Uns kotzt das genauso an wie euch. Deswegen findet jeden Samstag die Antifabrik statt. Ein Ort, an dem ihr euch mit netten Leuten ohne Konsumzwang aufhalten könnt. Billard und Kicker könnt ihr kostenlos spielen.

Also kommt vorbei! Happiness is just around the corner!

Jeden Samstag - ab 20 Uhr - Antifabrik
Schreinerstr. 47 / U-Bhf. Samariterstraße


Der Blog zum Samstag Abend: samstagabend.blogsport.de

Ein Gemeinschaftsprojekt der Jugendantifa Berlin und der Antifaschistische Jugendaktion Kreuzberg.
Recherche-Heft zu Nazis in Berlin
Die Recherche-Broschüre Fight.Back ist mit einer neuen Ausgabe erschienen. Fight.Back ist ein Fachblatt für die antifaschistische Praxis und wird seit 2001 von unabhängigen Berliner Antifagruppen herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an alle, die sich mit den Erscheinungsformen der extremen Rechten in Berlin aktionistisch, wissenschaftlich, beruflich und journalistisch auseinandersetzen.

Download der Broschüre | Ältere Ausgaben
Doku-Film: Uno di noi
Die AntifaschistInnen vom Polit-Cafe Azzoncao und der Antifajugend Bochum dokumentieren in einem fast halbstündigen Film die Morde an sieben Genossen, die in den letzten Jahren durch neofaschistische Übergriffe ihres Lebens beraubt wurden. Ausgangspunkt ihres Films ist ein Wandbild, das sie zum Gedenken an die ermordeten Antifas in Bochum angefertigt hatten. Nachdem sie den Film in verschiedenen Städten öffentlich gezeigt haben, unter anderen auch in der Antifabrik, wurde er nun auf dem eigens dafür eingerichteten Blog "Uno di noi" für alle zugänglich veröffentlicht.